Svetlana Gauks und Mariella Gauks halten Fotos von Mutter/Großmutter Theresa Eiswirt (geb. Gottselig)

Therese Eiswirt (1915-1978)

Geschrieben von Svetlana Gauks und Mariella Gauks aus Osterode am Harz am .

Therese Eiswirt (geb. Gottselig) wurde im Jahre 1915 im Dorf „Kostirka“ des Pereslawskij Bezirk der Nikolajewsij Gebitet in der Ukraine geboren.


Theresa Eiswirt (geb. Gottselig)
Theresa Eiswirt (geb. Gottselig)

Deportiert, repatriiert oder repressiert von:
Klosterdorf, Ukraine, nach Deutschland Meyenburg, Brandenburg

Deportiert, repatriiert oder repressiert nach:
Ural, Russland, Zlatoust, Kirowskaja Obnlastj

Therese heiratete den im Jahre 1911 in Klosterdorf/Ukraine geborenen Gottlieb Eiswirt. Die Eheleute brachten 3 Söhne und zwei Töchter zu Welt.

1. Maria Eiswirt, geb. am 7. Nov. 1933 in Klosterdorf

(Mama von Svetlana Gauks und Oma von Mariella Gauks)

2. Alexander Eiswirt, geb. am 20. Sept. 1936 in Klosterdorf

3. Johannes, geb. am 18. Sept. 1938 in Klosterdorf

4. Gottlieb Eiswirt, geb. am 10. Okt. 1942 in Klosterdorf

5. Selma Eiswirt, geb, am 24. Jan. 1945 in der Stadt Meyenburg in Brandenburg/Deutschland

Gemeinsam mit ihrer großen Familien aus Klosterdorf/Ukraine und Kostirka/Ukraine wurde die Familie im Zuge der „Heim ins Reich“ Politik von Nazideutschland über Polen nach Deutschland verschleppt und am 21. März 1944 in Naugard/Polen (ehem. preußischer Landkreis) eingebürgert.

Nach der Einbürgerung ging es nach Deutschland in die Stadt Meyenburg in Brandenburg. Hier lebte die Familie bei einem Bauer. Hier ist Selma Eiswirt geboren.

Am 17.10.1945 wurde die Familie nach der Derektive des NKWD SSSR Nr. 181 vom 11.10.1945 aus Deutschland repatriiert. Zu diesem Zeitpunkt war der Vater der Familie Gottlieb Eiswirt verschollen. Bis heute ist sein Schicksal unbekannt. Selma Eiswirt die jüngste Tochter der Familie war zu diesem Zeitpunkt nur 9 Monate alt. Die Familie wurde, statt wie versprochen nach Ukraine, in einem sehr langem Zugtransport in die Ural Region, nahe der Stadt Zlatoust, nach Russland in die Sondersiedlung gebracht. Hier mussten die Frauen schwerste Arbeit leisten und wurden bis 1956 unter der Kommandantur Nahe der Stadt Slatoust gestellt. In dieser Zeit brach sich Theresa Eiswirt bei harter Arbeit durch einen schweren Sturz das Kreuz. Maria Eiswirt musste als älteste Tochter die Arbeit für die Mutter mit verrichten und erkrankte dadurch schwer an Astma.

Einbürgerungsurkunde
Einbürgerungsurkunde
Maria Eiswirt, rechts Selma Eiswirt in der Mitte ihre Nichte (die Tochter Nelli von Johannes Eiswirt)
Maria Eiswirt, rechts Selma Eiswirt in der Mitte ihre Nichte (die Tochter Nelli von Johannes Eiswirt)

Maria Eiswirt starb im Jahre 1973 in der Stadt Balchasch/Kasachstan, da war Svetlana Eiswirt 8 Jahre alt.

Im Jahre 1978 ist Theresa Eiswirt (Mutter von Maria Eiswirt) 5 Jahre später in Balchasch/Kasachstan gestorben.

Svetlana Zimbalar geb. Eiswirt heiratete am 07. Nov. 1981 in Balchasch /Kasachstan Viktor Gauks (Sohn des 1941 deportierten Viktor Gauks aus der Krim/Ukraine).

Die Eheleute brachten 3 Söhne und eine Tochter zur Welt.

1. Wladislaw Gauks, geb. am 26. Juli 1982 in Balchasch/Kasachstan

2. Artjöm Gauks, geb. am 10. Juni 1986 in Balchasch/Kasachstan

3. Viktor Gauks, geb. 14. April 1993 in Balchasch/Kasachstan

4. Mariella Gauks, geb. 15. Nov. 2001 in Osterode am Harz /Deutschland



Links: Vasilij Zimbalar, mitte: Svetlana Zimbalar (geb. Eiswirt) und rechts Maria Eiswirt.
v.l.n.r. Vasilij Zimbalar, Svetlana Zimbalar (geb. Eiswirt) und Maria Eiswirt.


Theresa Wilgelmovna Eiswirt (geb. Gottselig) wurde am 03. Januar 1995 rehabilitiert.



Svetlana Gauks und Mariella Gauks

Links Svetlana Gauks mit dem Familienfoto Vasilij, Svetlana und Maria. Rechts Mariella Gauks mit dem Foto von Uroma Therese Eiswirt.

Svetlana Gauks und Mariella Gauks




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